Anbauversuche

Anbauversuche Weizen und Wintergerste

 

Die Anbauversuche Weizen und Wintergerste erfolgen in zwei Netzen:

  • Offizielles Hauptnetz von Agroscope unter Extensobedingungen,
  • Versuchsnetz von swiss granum unter ÖLN-Bedingungen in Zusammenarbeit mit dem Forum Ackerbau und der Groupe Culture Romandie.

 

 

 

Die Anbauversuche Weizen und Wintergerste liefern die für die Erstellung der Listen der empfohlenen Sorten notwendigen agronomischen und qualitativen Resultate.

 
Damit eine neue Schweizer Sorte in den nationalen Sortenkatalog aufgenommen werden kann, muss diese zwei Jahre erfolgreich im Versuchsnetz von Agroscope getestet werden.
Um in die Liste der empfohlenen Sorten von swiss granum aufgenommen zu werden, muss eine Wintergerste- oder Winterweizensorte

 
ein Vorversuchsjahr absolviert haben, sich während zwei Jahren in den offiziellen Versuchen von Agroscope sowie während zwei Jahren in den Anbauversuchen von swiss granum erfolgreich bewährt haben. Die Sorten müssen im nationalen oder europäischen Sortenkatalog stehen.

Anbauversuche übrige Brot- und Futtergetreide, Ölsaaten und Eiweisspflanzen

 

Bei den Ölsaaten und den Eiweisspflanzen finden die Anbauversuche nur im Versuchsnetz von Agroscope statt. Für die Aufnahme in die Listen der empfohlenen Sorten werden deshalb ausschliesslich diese Resultate berücksichtigt. Für die übrigen Brot- und Futtergetreide werden die Anbauversuche von Agroscope durchgeführt. Die daraus resultierenden Ergebnisse dienen zum Bestimmen der neuen Sorten für die empfohlene Liste.

Für eine Aufnahme in die Listen der empfohlenen Sorten von swiss granum, müssen die Sorten des übrigen Brotgetreides (Sommerweizen, Roggen und Dinkel)

 

 
 
 

und Futtergetreide (Triticale, Hafer und Sommergerste) erfolgreich zwei Testjahre im Versuch Extenso der Agroscope durchlaufen haben. Bei Raps und Sonnenblumen werden während drei Jahren Versuche durch Agroscope durchgeführt, eine definitive Aufnahme kann erst nach drei Versuchsjahren erfolgen. Beim Körner- bzw. Silomais werden die Sorten zwei Jahre getestet. Für eine Aufnahme in die Liste der empfohlenen Sorten muss die Sorte einen globalen Index aufweisen, der höher ist als jener der Standardsorten.